Die kleine Kraft des selber zusammengebauten Motors reicht aus, um ein kleines Boot durch die Badewanne fahren zu lassen.
Als
Boot dient dir eine Hartschaumplatte von ca. 10 x 10 cm
(Isoliermaterial). Du kannst die Platte als Block brauchen, oder, wie
auf dem Foto, einen Katamaran mit zwei Schwimmkörpern bauen (2 Stück
von 2,5x10cm und 1 Stück von 5x10cm).
Die Batterie wird am besten mit Klebstreifen auf den Schwimmkörper geklebt.
Die
geschlossenen Sicherheitsnadeln werden in die Hartschaumstoffplatte
gedrückt und von den Magneten an den Enden der Batterie gehalten.
Zum Zusammenbauen der Hartschaumstücke eigenen sich Stecknadeln oder Zahnstocher.
Schneide die Luftschraube aus, biege sie und befestige sie an der Motorachse .
Zum Schluss wird ein starker Magnet an die Batterie geheftet und die
Achse mit der Spule und dem Propeller eingeführt - fertig!
Occasions - Elektromotor suchen und ausbauen
Elektromotoren gibt es in vielen Haushalt-, Unterhaltungs- und Spielgeräten.
Bestimmt
findest du ein Gerät, das nicht mehr gebraucht wird oder dessen
Qualität nicht mehr genügt, baue den Motor aus und bring ihn mit
Batterien zum Laufen.
Sicherheitshinweis Arbeite nur mit Batteriestrom (Schwachstrom): 1.5 Volt bis 12 Volt.
STARKSTROM: LEBENSGEFAHR ! Du darfst unter keinen Umständen an Geräten arbeiten, die durch eine Steckdose ans Stromnetz angeschlossen sind.
Welches Gerät auseinander nehmen?
Motoren hat es Z.B in Spielautos, Handys, Kassettengeräten, CD-Playern oder Rasierern.
Gut geeignet sind Geräte, die mit Batterien funktionieren.
Geeignet sind auch Geräte, die mit einem Netzgerät (Adapter) über die Steckdose am Stromnetz angeschlossen werden können.
Das Netzgerät wandelt den Starkstrom des Stromnetzes in Schwachstrom um.
Wichtig:
Vor dem Öffnen des Gerätes entfernst du Batterien und Netzgerät!
Der Motor
In dieser Fotografie ist der Motor das runde, beschriftete Teil.
Motoren haben zwei Kontakte: Der eine wird mit dem Pluspol, der andere mit dem Minuspol der Batterie verbunden.
Antriebseinheit
Beobachte, wie der Motor die Drehbewegung weiter gibt!
Meist braucht es dafür Riemen, Gummiräder, Zahnräder oder Schneckenräder.
Die Antriebseinheit soll nicht zerstört werden. Baue sie vorsichtig aus, damit du sie weiter verwenden kannst.
Erstelle am Besten eine Liste deiner Bauteile, damit du weißt, was du alles ausgebaut hast.
Hier ein Beispiel:
- Kabel
- Motor
- Keilriemen
- 2 Laufräder mit Achsen
- 2 Zahnräder mit Achsen
Bringe den Motor mit Batterien zum Laufen
Wenn
der Motor mit einer Batterie nicht läuft oder zu langsam ist, kannst du
mit mehreren 1,5 Volt - Batterien eine stärkere Batterie bauen. Die
kleinen Rundmagnete helfen dir als Verbindung.
Als Beispiel: Wenn du 4 Stück 1,5 V Batterien zusammenschliesst, erhältst du 6 Volt, denn 1,5 V + 1,5 V +1,5 V +1,5 V= 6 V.
Die Fachfrau nennt diese Anordnung eine Serieschaltung von Batterien.
Wieviel Volt ? Du kannst herausfinden, wieviel Volt dem Motor für seine Funktion im Gerät maximal zur Verfügung standen.
Oft
ist die Voltzahl am Gerät angeschrieben oder an der aufladbaren
Batterie ablesbar. (Auf dem Foto: 3.7Volt bei einer aufladbaren
Handybatterie).
Bei den Netzgeräten steht bei OUTPUT die
Voltzahl mit der das Gerät betrieben wird (Auf dem Foto: 4.5Volt bei
einem Discman - Netzgerät).
Wer erfindet und baut das originellste, fahrtüchtige Motorboot?
Baue mit dem ausgebauten Motor und den passenden Antriebsteilen ein Wasserfahrzeug.
Als
Bootsrumpf kannst du auch andere Gegenstände wie flache PET-Flaschen,
leere Dose oder leichtes Holzstück verwenden. Schicke uns ein Bild oder
einen kurzen Film an
. Vielleicht zeigen wir deine Lösung in der Galerie.
Eigene Erfindungen
Hast
du eigene Ideen, was du mit deinem ausgebauten Motor bewegen kannst?
Wir sind gespannt auf deine Erfindungen! Schicke uns ein Bild oder
einen kurzen Film an . Vielleicht zeigen wir deine Lösung in der Galerie.